Lehre mich vor allem eines: dankbar zu sein für deine Güte, aber auch danken zu können der geringsten Menschen Taten gegen mich. Zarathustra

 

Achte bewusst darauf, wie schnell du urteilst. Vielleicht probierst du bereits die eine oder andere Übung aus diesem Kalender aus. Beobachte dabei aufmerksam deine Gedanken. Es könnte sein, dass du zum Beispiel denkst: „Ist mein Atmen so okay? Bestimmt atme ich falsch.“

Beim Atmen kannst du nichts falsch machen. Atme einfach. Doch es ist interessant, wie unser Geist sofort mitmischt. Meistens leider in Form von negativen Urteilen über uns selbst. Scheinbar reichen wir unserem Geist selten. Ständig urteilen wir über uns. Dabei sollten wir eine liebevolle Beziehung mit uns selbst pflegen. Schließlich sind wir uns selbst der Nächste. Das sollte Grund genug sein, freund-schaftlich und wohlwollend mit uns selbst umzugehen.

Je härter wir uns selbst beurteilen, desto größer ist die Gefahr, dass wir ebenso streng und unnachsichtig über andere urteilen. Erlaube dir, dein hartes Urteil über dich selbst loszulassen und dich mit allen Unzulänglichkeiten anzunehmen. Dazu gewöhne dir an, dich regelmäßig mit deinem Atem zu verbinden. In dem Moment, wo du bewusst atmest, kommst du aus dem Kopf ins Fühlen. Sobald du dich mit dir selbst verbunden hast, gehst du automatisch in Distanz zu deinen Gedanken. Jetzt kannst du deine Gedanken mit Abstand betrachten. Vor allem wirst du dir so deiner Gedanken bewusst. Denn das Gros deiner Gedanken schleicht sich unbewusst ein. Nimmst du sie nicht achtsam wahr, färben sie dein Erleben weiterhin in Farben, die verhindern, dass du leuchtest.

 

„Lehre mich vor allem eines: dankbar zu sein für deine Güte, aber auch danken zu können der geringsten Menschen Taten gegen mich.“

Zarathustra

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