Je weniger Dinge man auf Erden wichtig nimmt, desto näher kommt man den wirklich wichtigen Dingen. Federico Garcia Lorca

 

Lebe jetzt! Nutze den Tag! – Derartige Parolen können dich leicht unter Druck setzen. Du fühlst dich getrieben, die Zeit bestmöglich zu nutzen. So besteht die Gefahr, dass alles gut Gemeinte ins Gegenteil kippt. Du machst und tust. Anstrengend ist das und alles andere als „zeitfühlend“. Vielleicht glaubst du auch, nur dann jemand zu sein, wenn du aktiv bist und etwas aus der dir gegebenen Zeit machst. Doch bedenke: Zeit kannst du nicht besitzen. Du kannst nur „in ihr sein“. Daher macht es wenig Sinn, Zeit einsparen zu wollen und möglichst unproduktive Zeit zu meiden. Im Grunde vergeht die Zeit nicht wirklich. Die Zeit „ist“. Und es gibt auch keine Zeitverschwendung. In der Zeit passiert immer irgendetwas.

Wir selbst sind es, die in der Zeit „vergehen“. Willst du also mehr Zeit haben, koste dieses Gut aus: Genieße die Zeit, unabhängig davon, ob du Verpflichtungen nach-gehst oder faulenzt. Spüre den Moment so wie er ist. Je selbstbestimmter du lebst, desto leichter wird es dir fallen. Selbstbestimmtheit ist vor allem auch eine Frage der Haltung. Zum Beispiel musst du das Abendessen für die Familie kochen. Trotz dieser Verpflichtung erfreue dich an dem Gefühl, dass du gut für deine Familie sorgst, dass du ihr jetzt ein leckeres Essen bereitest. Tauche mit allen Sinnen in dein Tun ein, verbinde dich mit dem gegenwärtigen Moment und sei in der Zeit. Spürst du den Unterschied? Entscheidend ist, was sich in deinem Kopf abspielt, welche Haltung du einnimmst.

 

„Je weniger Dinge man auf Erden wichtig nimmt, desto näher kommt man den wirklich wichtigen Dingen.“

Federico Garcia Lorca

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