Wer das Dorf, aus dem er kommt, nicht kennt, wird das Dorf, das er sucht, nicht finden. Aus China

 

Bist du so richtig wütend, läufst du hochrot an, dein Kopf scheint jeden Moment zu platzen, vielleicht ballst du die Fäuste, wohingegen es in Beinen und Beckenbereich eher spannungslos bleibt. Glück spürst du ganzkörperlich bis in die Fingerspitzen hinein. Und drücken dich Sorgen, scheint sich dein Brustraum zu verhärten und deine Beine und Arme fühlen sich kraftlos an. Spüre achtsam in deinen Körper, wo und wie sich deine Emotionen äußern. Je genauer du die Emotionen lokalisieren kannst, vor allem natürlich belastende, desto gezielter kannst du dich mit Hilfe deines Körpers davon lösen.

Spürst du beispielsweise Scham, steigt Hitze von Brust bis zum Kopf auf und du beginnst zu schwitzen. Gerade unangenehme Gefühle lokalisieren sich ziemlich eindeutig. Erkennst du, wo sich die Emotion im Körper energetisch äußert, versuche die unbetroffenen Körperbereiche in Bewegung zu setzen, damit die Energie wieder fließt und gleichmäßiger verteilt wird. So verhinderst du einen Emotionsstau und spürst auch geistig, wie sich alles entzerrt und entspannt. Statt zu verharren, schüttle dich, mache den Hampelmann oder gehe ein paar Schritte mit schlenkernden Armen. Bewegst du dich, löst du die Spannungen und baust Stress ab. Ebenso hilfreich ist der berühmte Spaziergang, um wieder einen klaren Kopf zu bekommen. Studien belegen, dass allein das Betrachten von Landschaften die Ausschüttung von stimmungsaufhellenden Hormonen steigert und unsere Hirnstromschwingungen verlangsamt.

 

 

„Wer das Dorf, aus dem er kommt, nicht kennt,
wird das Dorf, das er sucht, nicht finden.“

Aus China

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