Ein Nebel hat die Welt so weich zerstört.  Blutlose Bäume lösen sich im Rauch.  Und Schatten schweben, wo man Schreie hört. Brennende Biester schwinden hin wie Hauch.   Alfred Lichtenstein

 

In der Achtsamkeit erkennst du: Das Leben ist voller Poesie. Oft spricht man von der Poesie des Augenblicks. Zum Beispiel wenn der Frühnebel über den Feldern schwebt und die aufgehende Sonne die Erde mit einem Silberschweif überzieht. Öffne deine Sinne, um diese Poesie zu entdecken. Halte inne. Was du wahrnimmst, ist etwas, das mit Worten schwer zu fassen ist, das sich unserer Alltagssprache entzieht. Poesie entspringt der Stille. Gerade in dieser Jahres-zeit bietet die Natur eine Fülle an poetischer Inspiration. Betrachte nur einmal die unterschiedlichen Färbungen der Blätter, horche deinen Schritten nach, wenn sie durch das Herbstlaub stoben. Lasse dir Zeit beim Wahrnehmen und spüre achtsam deinen Gefühlen nach.

Vielleicht traust du dich, nach so einem achtsamen Spaziergang durch die Natur dein inneres Erleben in Worte zu fassen. Ungeachtet der Form oder der Sinngebung schreibe einfach alle Wörter auf, die aus deinem Herzen fließen. Wenn du Lust hast, male oder zeichne etwas dazu. Hast du ein paar Blätter oder Gräser gesammelt, klebe sie auf. So entsteht mehr und mehr eine Art persönliches Poesie-Büchlein, in dem du das, was dich im Inneren bewegt, auf ganz eigene Weise zum Ausdruck bringst. Sobald du etwas von deinem inneren Erleben in kreativer Form frei gibst, löst du dich von Blockaden. Außerdem werden dir Gefühle und diffuse Stimmungen bewusst, die du zuvor nicht eindeutig zu fassen bekamst. Dieses kreative Poesiebuch wird dein intimer Freund.

 

 

„Ein Nebel hat die Welt so weich zerstört. Blutlose Bäume lösen sich im Rauch.
Und Schatten schweben, wo man Schreie hört. Brennende Biester schwinden hin wie Hauch.“

Alfred Lichtenstein

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