So, jetzt endlich: my home, my castle – Muskelbepackte Männer haben die Möbel verladen und ich mache mich ans Einräumen im neuen Heim. Für euch bedeutet es, dass ich euch ab jetzt nicht länger mit meinem Umzugswahn nerven werde 🙂 Eile, Eile, Eile, so kamen mir die letzten Tage vor. Keine Zeit für nichts, außer Packen und Räumen. Was für ein Irrsinn. Gefühlt lief mir die Zeit davon. Was für ein Quatsch! Die Zeit hat immer das gleiche Tempo.

„Es ist nicht zu wenig Zeit, die wir haben, sondern es ist zu viel Zeit, die wir nicht nutzen.“

www.zitate.net
Loslassen und die Zeit spüren: So entdeckt ihr erst, wie viel Zeit euch tatsächlich jeden Tag zur Verfügung steht – viel mehr, als wir denken.

Loslassen und die Zeit spüren: So entdeckt ihr erst, wie viel Zeit euch tatsächlich jeden Tag zur Verfügung steht – viel mehr, als wir denken.

Erst im Loslassen spüren wir das Geschenk der Zeit

Bestimmt kennt ihr auch dieses Gefühl, wenn ihr irgendwo warten müsst, zum Beispiel an der Kasse oder beim Arzt, und schon nagt die Ungeduld: So viel Zeit, die man jetzt verliert. Dabei verschwindet die Zeit ja nicht. Würdet ihr loslassen und stattdessen diese Zeit als Geschenk sehen, in euch hineinspüren, euren Körper wahrnehmen und dankbar diese Pause als bewusste Zeit des Wahrnehmens nutzen – schon sähe alles anders aus. Unsere Einstellung ist entscheidend, wie wir die Zeit fühlen.

„Man soll die Dinge so nehmen, wie sie kommen, aber man sollte auch dafür sorgen, dass sie so kommen, wie man sie nehmen möchte.“

www.gluecksdetektiv.de

Loslassen befreit vom Zwang, jede Minute nutzen zu müssen

Beobachtet ihr einmal aufmerksam eure Umgebung, so stellt ihr fest, dass die meisten Menschen in solchen Situationen sofort zu ihrem Smartphone flüchten. Entweder aus Langeweile, meistens jedoch, um diese „verlorene“ Zeit „sinnvoll“ zu nutzen: schnell Emails checken, Nachrichten versenden oder die neusten Apps herunterladen. Puh, anstrengend, kein Wunder, dass man da das Gefühl hat, ständig unter Zeitdruck zu sein.

Das Leben ist manchmal wie eine Ballonfahrt. Manchmal müssen wir erst Ballast abwerfen, um wieder steigen, fliegen, träumen und lachen zu können. Es ist wichtig, sich von den Dingen zu befreien, die uns aufhalten und eine innere Unruhe verursachen.

www.eatmovefeel.de

Im Loslassen erfahren wir uns selbst

Jeden Tag verbraucht ihr 24 Stunden Zeit. Wer oder was entscheidet denn nun darüber, ob ihr diese Zeit sinnvoll nutzt? Ob ihr Lebensqualität genießt oder nur Quantität abhackt? Eben, die Entscheidung liegt bei euch. Im Grunde ist Zeit ja etwas, was sich schlaue Menschen irgendwann ausgedacht haben. Früher richtete man sich nach Sonnenauf- und -untergang und nach den Jahreszeiten. War vielleicht nicht ganz so schlecht. Okay, im Berufsalltag lässt sich die Uhr nicht ignorieren, doch wie wäre es am Wochenende damit? Loslassen und der Zeit nachspüren. Ich bin sicher, dabei kommen wir auch uns selbst viel näher. Schließlich sind wir die Zeit. Unser Erleben in der Zeit gibt uns erst ein Zeitgefühl.

„Geduld ist die Tugend der Glücklichen.”

Baruch Benedictus de Spinoza (1632-77), niederländischer Philosoph

Loslassen und das Wesentliche entdecken

Das Ticken der Uhr treibt uns wie ein Metronom an. Dabei müssen wir da nicht mitmachen. Vielleicht sollten wir uns täglich eine Art Liste schreiben: Was ist heute WIRKLICH wichtig? Loslassen bedeutet auch, Dinge liegen zu lassen. Doch ganz ehrlich: Wir müssen nicht jede WhatsApp oder SMS sofort beantworten, der Wäschestapel kann ein paar Tage liegen bleiben, verhungern werden wir auch nicht, wenn wir den Einkauf verschieben und in meinem Falle ist es komplett egal, ob die Kisten noch ein paar Wochen unausgeräumt stehen bleiben oder nicht. Denn wollen wir wirklich mehr Zeit haben, dann müssen wir auch dazu bereit sein, Zeit zuzulassen.

Und genau das werde ich jetzt tun. Ich lasse alles liegen, setze mich auf die Terrasse und lausche den Vögeln. Das ist geschenkte Zeit pur.

 

 

dtmg

  • Sämtliche Wartezeiten nutze ich, um in mich selbst zu hineinzuspüren. Ich atme bewusst und nehme nur wahr, was ist.
  • Täglich kleine Pausen, das muss sein. Jeder Stunde zwei, drei Minuten reichen komplett, um aus dem Funktionsmodus in ein Zeitbewusstsein zu kommen.
  • Satt blind Dinge abzuarbeiten werde ich achtsamer schauen, was wirklich getan werden muss und wo bewusste Zeit des Wahrnehmens viel sinnvoller ist.

 


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