Erst einmal euch allen ein frohes, gesundes und glückliches Neues Jahr!!

Alles auf Neustart, ein noch unbeschriebenes Blatt Papier liegt vor euch. Großartig, würde ich sagen, dann mal los. Während ich mit meinem treuen Hundekind meine täglichen Runden über Wiesen und Felder ziehe habe ich genügend Zeit zum Nachdenken. Dieses Nachdenken hat mich jedoch auch während der letzten Wochen nicht wirklich weiter gebracht. Ich suchte nach einem Thema, nach einer Richtung für das neue Jahr. Was zeichnet sich ab? Was steht an? Dabei spüre ich jedes Mal deutlich: So viel Gutes ist bereits vorhanden – im Außen sowie im Innen. Daher plädiere ich für Selbstmitgefühl.

 

Selbstmitgefühl erlaubt euch, frei von innerem und äußerem Druck einfach nur der zu sein, der ihr seid.

Selbstmitgefühl erlaubt euch, frei von innerem und äußerem Druck einfach nur der zu sein, der ihr seid.

 

Erst im Selbstmitgefühl öffnen wir die Augen für das was da ist.

Wem versucht ihr es eigentlich immer recht zu machen? Kennt ihr auch dieses gehetzte Gefühl, ständig auf der Suche und niemals kommt man an? Ich habe davon die Nase gestrichen voll. Beschenke ich mich mit Selbstmitgefühl und spüre endlich einmal bewusst in mich hinein, fühle ich eine große Sehnsucht nach dem Eintauchen in mein Leben. Mich so annehmen, wie ich bin, mit meiner Leistung zufrieden sein und das zu genießen, was alles an Gutem bereits da ist – warum fällt es so schwer?

„Ihr müsst es nur einem recht machen: euch selbst!“

 

Selbstmitgefühl erlaubt euch, die vielen Gedanken ziehen zu lassen

„Selbstmitgefühl auf der anderen Seite fördert intrinsische Ziele: Ein intrinsisches Ziel verfolgst du dann, wenn dein Ziel deinen eigenen Werten und Bedürfnissen entspringt – wie z.B. dem Bedürfnis nach persönlicher Reifung. Hier wurzelt das Ziel in deinen Bedürfnissen und nicht in äußeren Erwartungen an dich. Etwas aus einer intrinsischen, von innen kommenden Motivation zu machen, ist belegbar um ein vieles effektiver und nachhaltiger.“

www.no-right-no-wrong.com

Sobald ihr euch selbst mit Gefühl begegnet und euren Gefühlen Raum gebt verändert sich etwas. Die Gewichtung richtet sich neu aus. Plötzlich fragt ihr euch, ob dieses oder jenes wirklich so wichtig ist wie es bisher war. Vor allem seht ihr die vielen Dinge in eurem Leben aus einer anderen Perspektive. Selbstmitgefühl ist wesentlich, um unseren eigenen Wert zu spüren und letztendlich zu stärken. So viele Gedanken, die tagtäglich in unserem Geiste umherschwirren, verlieren im Selbstmitgefühl an Bedeutung. Von daher ist Selbstmitgefühl etwas enorm Befreiendes.

 

Selbstmitgefühl erlaubt euch, so zu sein, wie ihr seid

Auf meinem Schreibtisch liegt eine Studie des Zukunftsinstituts über die Lebensstile unserer Gesellschaft – 18 Stück! Darunter so nett titulierte Lebensformen wie z.B.: Golden Mentor, Sinn-Karrierist, Nervösbürger, Free Ager oder Self Balancer.

„Die Gesellschaft von heute ist hochdynamisch und komplex. Wertestes sind immer vielfältiger geworden, und es fällt zunehmend schwer, einen differenzierten Überblick über die Gesellschaft zu bekommen, … Denn in der heutigen Gesellschaft sind Menschen keine auf Daten reduzierbare Nummern im System mehr.“

 

Diese Vielfalt zeigt doch im Grunde wie wesentlich es ist, zu sich selbst zurück zu finden. Im Selbstmitgefühl entwickelt ihr die Toleranz und das Mitgefühl, die ein Miteinander ermöglichen, in denen jeder seinen Platz findet.

 

Selbstmitgefühl ist die Basis für Zufriedenheit

Ich habe mich jetzt losgesagt von den vielen guten Vorsätzen und der ewigen Suche nach dem einen richtigen Weg. Denn ich bin überzeugt, sobald ich mir selbst mehr und mehr mitfühlend begegne, wird sich der Weg für mich zeigen. Selbstmitgefühl ist mein Wegweiser ohne viel Grübelei und ohne den vergleichenden Blick nach rechts und links. Ich bin. Das muss reichen.

 

 

dtmg

  • Mein neues Mantra lautet: „Ich selbst mit Gefühl“. So oft es geht werde ich es im Laufe des Tages leise rezitieren, damit es sich verankert.
  • Sitze ich irgendwo in einem Café oder in einem Meeting, atme ich bewusst ein und aus und spüre achtsam in mich hinein: Ich bin.
  • Morgens bleibe ich für ein paar Atemzüge auf meiner Bettkante sitzen und sage mir in Gedanken, dass ich den Tag selbstmitfühlend und achtsam begehen werde.

 


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